Sarema Selbstmordatentäterin DVD

Sarema, Selbstmordattentäterin
Über schwarze Witwen aus Tschetschenien

ab 39,80 €
enthält 7% reduzierte MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: sofort lieferbar

Ein Film von: Juri Ginsburg & Markus Thöß, i.A. ZDF, 2005, 45 Min.
Einsatz: Politische Bildung, Schule, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Uni, FH, PH
Signaturen: 4662374 (DVD), 4958377 (Online)
Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG
 
Als im Juli 2003 eine junge Frau vor einem Moskauer Café stand und Grimassen schnitt, mögen Passanten sie für eine Verrückte gehalten haben. „Was soll das?“ fragte sie schließlich einer der Sicherheitskräfte. „Ich trage einen Sprengstoffgürtel und habe den Auftrag dieses Gebäude in die Luft zu jagen.“ Beim späteren Versuch den Sprengstoffgürtel zu entschärfen, kommt ein Bombenexperte ums Leben. Sarema Mushachojewa, dagegen ist heute die einzige „Schwarze Witwe“, die je einen Anschlag überlebte.
 
„Schwarze Witwen“ hat die Weltöffentlichkeit erstmals im Oktober 2002 während des Geiseldramas im Moskauer Musical Theater gesehen: Orientalisch kostümierte, schwer bewaffnete Gestalten mit vermummten Gesichtern. Wer sind diese meist jungen Frauen? Was treibt sie zu diesem mörderischen Versuch, den Krieg in Tschetschenien mit brutalsten Mitteln stoppen zu wollen?
 
Mit Sarema haben die Ermittler und Psychologen erstmals die Möglichkeit mit einer „Schwarzen Witwe“ zu sprechen. So zeigt diese Dokumentation auch Ausschnitte aus dem Verhör mit der 22Jährigen. Es ist die Geschichte von einer kaputten Kindheit und vom Krieg in einer zerstörten kaukasischen Republik. Eine Geschichte von Tod, Trauma, Hoffnungslosigkeit und Hass.
 
Dieser Film zeigt aber auch wie das System der Terroristen funktioniert die diesen Nährboden für Indoktrination und religiösen Fanatismus nutzen: Ein schockierendes Dokument wie mit Manipulation aus orientierungslosen und verzweifelten Menschen Mörderinnen werden.
 
Welche Lizenz benötigen Sie?

Auswahl aufheben
Beschreibung

Die Weltöffentlichkeit hat sie erstmals im Oktober 2002, während des Geiseldramas im Moskauer Musical Theater gesehen: Schwarze Witwen. Ihr mörderischer Versuch den Krieg in Tschetschenien zu stoppen endete tödlich. So nahmen die meist jungen Frauen die Frage nach dem „Warum“ mit ins Grab.