Hab und Gut in aller Welt DVD

Hab und Gut in aller Welt
Familienporträts aus Afrika, Asien und Lateinamerika

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Filme von: Gerlinde Böhm, 2002 bis 2005, 210 Min.
Einsatz: Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, kirchliche Bildungsarbeit, fächerübergreifender Unterricht
Signatur: 4631109
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

 

Was besitzt der Mensch, was braucht er zum Leben und was ist ihm wichtig? Regisseurin Gerlinde Böhm hat das Leben von Familien dieser Welt porträtiert. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Heim mit ihren Besitzverhältnissen, Familienstrukturen und Lebensumständen – der ganz normale Alltag in unterschiedlichen Teilen der Welt. Jeder der sieben Filme dieser DVD fragt aber auch nach den Freuden, den Wünschen, Hoffnungen und Träumen der Familienmitglieder.

 

Ziel der DVD ist es, sich mit den eigenen und fremden Besitzverhältnissen, Lebenswelten und vermeintlichen Notwendigkeiten auseinander zu setzen. Dieses Werk will anregen, die Bedeutung von Haben und Nichthaben, Besitzen und Nichtbesitzen, Geld und Lebensstandard im eigenen Umfeld zu erarbeiten. Außerdem regen die Filme zur Bewusstwerdung der eigenen Wünsche und Träume an.

 

Die Arbeitshilfen geben gezielt Impulse zur eigenen Schwerpunktsetzung wie z.B. Diskriminierung von Farbigen, Geschlechterrollen, Polygamie, Kleinkreditsystem, Emigrationswunsch, etc. Hervorragend für den Unterricht geeignet.

 

Die einzelnen Filme:

 

Brasilien

„Machos gibt es doch gar nicht mehr,“ meint Vivaldo, aber eigentlich hätte er gerne einen Harem. Mit seiner Frau Vera lebt der frühere Wachmann in Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens. Vera bedauert, dass sie nie zur Schule gehen konnte und als Wäscherin schwer arbeiten muss. Drei Generationen leben in dem kleinen Haus unter einem Dach. Nur weil auch die sieben Kinder zum Unterhalt beitragen, kommt die Familie über die Runden.

 

Haiti

Marie und Réme Jean-François wohnen mit fünf Kindern in Jacmel an der Südküste des Landes. Beide arbeiten als Schneider, aber ihr Einkommen reicht nicht, um Essen, Schulgeld, Strom und die Reparaturen am Haus zu finanzieren. Deshalb handelt Réme noch mit Brettern und bewirtschaftet ein kleines Stück Land.

 

Indien

Familie Thosar lebt in einem Dorf im Süden Indiens mit vier Generationen unter einem Dach. Der 91jährige Urgroßvater Ganesh zog früher mit einem Wanderkino durch die Lande, sein Sohn Prakash bebaut eine Plantage mit Kokospalmen und Bananenstauden. Dessen Sohn Prashant lebt davon, die meist uralten Motorräder und Rikschas der Dorfbewohner zu reparieren.

 

Kambodscha

Bis heute leidet Kambodscha unter den Traumata, die die Herrschaft der Roten Khmer hinterlassen hat. „Es war ein Leben wie in der Hölle,“ sagt Ngob Ngèt. Der Lehrer lebt mit seiner Frau, der Weberin Sâm-Ol und den fünf Kindern, einem Enkelkind und Sâm-Ols Vater in einem Dorf in der Provinz Takeo. Ngob Ngèt verdient als Lehrer 15 Dollar im Monat.

 

Mali

Yacuba ist Bauer in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt. Wie die meisten hier lebt er in einer polygamen Ehe in einem großen Familienverband: Mehrere Brüder teilen sich den Hof und leben dort mit Frauen und Kindern unter der Führung des Familienältesten, der nicht selten bis zu 80 Personen unter seiner Obhut hat.

 

Madagaskar

In Antoetra in den Bergen Madagaskars lebt das Volk der Zafimanirihier in Holzhäusern, die mit Schnitzereien verziert und ohne einen einzigen Nagel erbaut sind. Zwar gib es genügend Wasser, dennoch reichen die Erträge der Landwirtschaft kaum, um die Familien zu ernähren. Andere Erwerbsquellen aber gibt es auch für Eugene nicht, der zusammen mit seiner Frau Augustine und ihren sechs Kindern lebt.

 

Uganda

Vor kurzem besaßen sie noch zwei Decken, fünf Löffel, sechs Teller und eine Schüssel. Nun sind nur noch ein Kochtopf übrig und die Kleidung, die sie tragen. Ein Brand hat die Strohhütte zerstört, in der Vianey und Radegonde mit ihren drei Kindern seit einem Jahr lebten. 1994 floh die Familie vor dem Völkermord in Ruanda über Tansania und lebt mittlerweile im Lager Kibati in Uganda. Solange der offizielle Status der Flüchtlinge nicht geklärt ist, erlaubt ihnen der ugandische Staat nicht, sich solide Hütten zu bauen.

 

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Beschreibung

Was besitzt der Mensch, was braucht er zum Leben? Welche Arbeit erledigen die Frauen, welche die Männer? Wie sieht der Alltag aus? Regisseurin Gerlinde Böhm hat das Leben von Familien aus Brasilien, Haiti, Indien, Mali, Madagaskar und Uganda dokumentiert. Ausführliches Begleitmaterial sowie Arbeitsblätter.