Ausgegrenzt – abgegrenzt
Die Situation junger Aussiedler

19,80 118,00 

Ein Film von: Robert Schumann, 2003, 12 Min.
Einsatz: Aus- und Weiterbildung von Sozialpädagogen, Jugendarbeit, Schule und Berufsschule
Signaturen: 4659063 (DVD), 4958370 (Online)
Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

„Man wird ausgegrenzt und man grenzt sich ab – man spürt diese Abneigung und man zieht sich zurück in den Kreis von Gleichaltrigen mit gleicher Sprache.“ Helena (26) bringt das Gefühl junger Spätaussiedler auf den Punkt. Lange wurden die massiven Integrationsprobleme vor allem von Migranten aus der Zuwanderungswelle, die im Jahr 1990 mit fast 400.000 Spätaussiedlern ihren Höhepunkt fand, vernachlässigt. So sind vor allem junge Männer immer wieder durch rohe Gewalttaten aufgefallen.

 

Dieser Film lässt jedoch die Spätaussiedler selbst zu Wort kommen. Ihre Sicht des Lebens, das Gefühl von Ohnmacht und Perspektivlosigkeit zeigt den Betrachter deutlich die Gründe für die fehlende Eingliederung: Da sind die mangelhaften Sprachkenntnisse, die Arbeitslosigkeit aber auch die vielen Vorurteile, denen sich Spätaussiedler ausgesetzt fühlen. Während sich viele in ihren Herkunftsländern als Deutsche fühlten, fehlt ihnen hier nun jede Identität.

 

Sehen Sie auch die Arbeit und die Argumente eines Streetworkers, der seit Jahren mit Spätaussiedlern arbeitet. Dieser Film bietet Ihnen eine ideale Diskussionsgrundlage. Er eignet sich vor allem dazu in Schule und Berufsschule Vorurteile abzubauen. Daneben ist dieser Film sehr gut für die Aus- und Weiterbildung von Sozialpädagogen geeignet.

 

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Beschreibung

Rund 100.000 Spätaussiedler sind in der vergangenen Dekade jährlich nach Deutschland gekommen. Die meisten aus der ehemaligen UdSSR und ohne deutsche Sprachkenntnisse. Lange wurden die daraus resultierenden Probleme vernachlässigt. Ist trotzdem Integration möglich?

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