Vom Versorgen zum Begleiten Behindertenhilfe Lebenshilfe Fuerth

NEU: Vom Versorgen zum Begleiten
50 Jahre Lebenshilfe Fürth

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Produktion: Medien PRAXIS, 2011, 16 Min.

Einsatz: Aus- und Weiterbildung soziale Berufe, insb. Heilerziehungspflege, Sozialpädagogik, Uni/FH, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Erwachsenenbildung

Signaturen: 4677546 (DVD), 4960276 (Online)

Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuschG

 

Dieser Film zeigt am Beispiel der Lebenshilfe Fürth, was sich in den letzten Jahrzehnten in der Behindertenhilfe verändert hat. Er thematisiert das gegen viele Widerstände erkämpfte Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität. Aber auch die Abschaffung des Vormundschaftsrechts (1992) führte zu einem vollständig veränderten Selbstverständnis im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung.

 

Zuletzt resultierte aus der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Prinzip der Inklusion ein weiterer Paradigmenwechsel: Heute geht es darum, die Heterogenität im vollen Umfang zu akzeptieren und Menschen mit Behinderung Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen.

 

Was bedeutet all dies für die Arbeit der Professionellen in den Einrichtungen, Heimen und Werkstätten? Welche Probleme gibt es? Und wie sieht heute der alltägliche Umgang miteinander aus?

 

Der Film gibt interessante Einblicke, lässt die Menschen zu Wort kommen und zeigt dabei, wie die Stärkung der Persönlichkeitsrechte die Arbeit komplett verändert hat. Letztlich wird deutlich, wie die Veränderungen als eine große Befreiung sowohl bei den Behinderten selbst als auch bei den BetreuerInnen erlebt wird.

 

Hintergrundinfo zur »Lebenshilfe«:

 

»Lebenshilfen« sind heute in fast jeder deutschen Stadt zu finden. Von betroffenen Eltern vor 50 Jahren gegründet, gibt es heute über 500 eigenständige Vereine, die 170.000 Menschen mit Handicap betreuen.

 

Die Angebote sind inzwischen sehr vielseitig und orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen. Sie sollen weitgehend ein selbstorganisiertes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Die MitarbeiterInnen und BetreuerInnen verstehen sich als AssistentInnen und BegleiterInnen. Sie wollen unterstützen, aber nicht bevormunden. In den 1960er und 1970er Jahren war die Situation noch eine ganz andere. 

 

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Beschreibung

Dieser Film über die Entwicklung der Geistigbehindertenhilfe zeigt, wie sich in den letzten Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel vollzogen hat. Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrechte und Teilhabe stehen heute im Mittelpunkt. Das war nicht immer so.