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London liegt am Nordpol DVD

London liegt am Nordpol
Kurzspielfilm über Behinderung, Jugendgewalt und Ausgrenzung

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Ein Film von: Achim Wendel, 2009, 20 Min. und 45 Min. Bonusmaterial

Einsatz: Allgemeinbildende und berufsbildende Schule, Aus- und Weiterbildung soziale Berufe, Einrichtungen der Jugendarbeit und Integrationsförderung, Erwachsenenbildung

Signaturen: 4664008 (DVD), 5553547 (Online)

Altersfreigabe: ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG

 

Manche Filme versuchen dem Thema „Behinderung“ vielleicht mit falscher Vorsicht zu begegnen. Dieser sehr aufwendig hergestellte Kurzspielfilm hingegen besticht durch seine spannende, lebensnahe und offensive Art. Wichtige Aspekte wie Ausgrenzung, Leben mit Behinderung sowie Jugendgewalt können mit der Hilfe dieser didaktischen DVD sehr gut besprochen werden. Der Titel wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat: „besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

 

Die Geschichte:

Seit einem Unfall in seiner Kindheit ist der 15jährige Peter geistig behindert. Er kann nicht lesen und schreiben, kann keine Ausflüge ohne seine Mutter machen und hat kaum Kontakt zu Gleichaltrigen. Gerade in einer Lebensphase, in der andere Jugendliche über ihre Berufswahl nachdenken oder erste Beziehungen eingehen, wird Peter klar, dass er ein Außenseiter ist. Durch seine Comics flüchtet er sich in eine Fantasiewelt und träumt davon, wie sein Idol „Spiderman“ Großes zu bewegen, um die Anerkennung seines Umfelds zu erlangen.

 

Die Realität sieht allerdings anders aus. Als Peter an einem Sommernachmittag in einem idyllischen Freibad auf die 13jährige Laura trifft, versucht er Anschluss an deren Clique zu finden. Zwar führen seine Versuche nicht zum Erfolg, aber er macht eine Entwicklung durch, die ebenso realistisch wie beeindruckend ist.

 

Hintergrundinfos über die Entstehung des Kurzspielfilms:

Die Geschichte entstand in Zusammenarbeit von Regisseur Achim Wendel und Autor Andreas Klee, der seit mehreren Jahren einen geistig behinderten Jungen im Rahmen seiner Tätigkeit in der sozialpädagogischen Familienhilfe betreut. Für die Produktion zeichnet sich Benjamin Huber verantwortlich, der mit seiner Produktionsfirma „Langmatt Media“ neben mehreren Kurzfilmen auch zahlreiche Projekte für Industrie und Werbung realisiert hat. Besetzt wurde die Hauptrolle mit einem tatsächlich geistig behinderten Jungen, der aktiv in die Entwicklung der Geschichte eingebunden wurde. Um ihn herum wurde ein Ensemble an Jugendlichen aufgebaut, für die der Dreh eine wertvolle Erfahrung und eine konkrete Auseinandersetzung mit den Themen Behinderung, Gewalt und Integration bedeutet hat. Das aufwendige Projekt wird von dem Trierer Verein mut´s e.V. unterstützt. Der Verein engagiert sich seit Jahren bei Themen wie Gewaltprävention, Integration und Immigration.

 

Informationen für Lehrer:

Geprüfte Eignung: Dieses Medium wurde von der Medienbegutachtung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg für den Unterrricht empfohlen

Umfangreiches Begleitmaterial: Arbeitshilfen für Schulen, Filminhalte und Hintergründe, Fragen für den Unterricht, Dialogliste

Lernziele: Gewaltprävention, Reflexion über Ausgrenzung und “anders sein”, typische Verhaltensweisen von Jugendlichen mit und ohne Behinderung verstehen lernen

Schulfächer: Religion/Ethik, Gesellschafts- und Sozialkunde, Philosophie, Deutsch

 

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Beschreibung

Manche Filme versuchen dem Thema „Behinderung“ vielleicht mit falscher Vorsicht zu begegnen. Dieser sehr aufwendig hergestellte Kurzspielfilm hingegen besticht durch seine spannende, lebensnahe und offensive Art.