Lichtblicke Leben mit Demenz Alzheimer DVD 554

NEU: Lichtblicke
Leben mit Demenz

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Ein Film von: Ruth Deutschmann, 2014, 45 Min.

Einsatz: Aus- und Weiterbildung in sozialen Berufen, Uni & Hochschule Soziale Arbeit, Pflegemanagement, Berufsbildende Schule, insb. Altenpfleger- und Heilerziehungspflegerausbildung, Erwachsenenbildung

Signaturen: 4674963 (DVD), 5563313 (KOL)

Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuschG

 

Filmemacherin Ruth Deutschmann und Kameramann Franz Posch haben drei an Demenz Erkrankte und deren Angehörige über einen längeren Zeitraum begleitet. In ihrer filmischen Auseinandersetzung mit der Finsternis des Vergessens finden sich immer wieder auch Augenblicke von Licht und Wärme. Zu finden sind sie dort, wo Betroffene sich auf das noch Mögliche konzentrieren. Dann wird deutlich, dass auch ein Leben mit Demenz es wert ist, gelebt zu werden.

 

Eine Erfahrung, von der im Film auch Arno Geiger berichtet, dessen preisgekröntes Buch „Der alte König in seinem Exil“ ein berührendes Bekenntnis zu seinem an Alzheimer erkrankten Vater ist. Für ihn ist es klar, dass wir, die „Gesunden“, verpflichtet sind, Brücken zu den Menschen zu bauen, die ihr Gedächtnis verlieren.

 

Die Protagonisten Barbara, ehemals Volksschullehrerin, war Mitte 50 als ihre Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit abnahm. Ärzte vermuteten bei der Alleinstehenden anfangs eine Depression, später einen Burn-out, bis schließlich Demenz vom Typ Morbus Alzheimer diagnostiziert wurde. Seither sind mehr als vier Jahre vergangen. Den anfänglichen Schock über die niederschmetternde Diagnose hat Barbara überwunden. Sie sieht ihrer Zukunft gefasst entgegen und versucht sich mit dem Verlust ihres Gedächtnisses zu arrangieren.

 

Ebenso zu Wort kommt Thomas Fuchs, Professor für Philosophische Grundlagen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Heidelberg. Er reflektiert über die Bedrohung durch die Demenzerkrankung und bringt seine Überzeugung zum Ausdruck, dass ein Mensch seine Identität bewahrt, auch wenn er sein Gedächtnis verliert. An Demenz erkrankt zu sein und zu wissen, wahrscheinlich über kurz oder lang sich selbst abhanden zu kommen und völlig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, bedeutet existenzielles Ausgesetztsein.

 

Das Leben mit schwindendem Bewusstsein muss nicht bedeuten, rettungslos in Trostlosigkeit und Dunkelheit zu versinken. Es kann auch eine Reise ins Licht sein. Zumindest für Augenblicke – für die Erkrankten und die, die sie begleiten.

 

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Beschreibung

Trotz jahrelanger Forschung gibt es bisher weder einen Früherkennungsmarker noch wirksame Medikamente gegen Demenz. Dieser Film begleitet drei Erkrankte und ihre Angehörige. Er zeigt die immensen Schwierigkeiten, stellt aber auch Möglichkeiten vor.