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Julian und Marius Inklusion Dieter Graenicher

NEU: Julian und Marius
»Ein langer Weg zur Inklusion«

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Ein Film von: Dieter Gränicher, 2016, 51 Min.

Einsatz: Aus und Weiterbildung für soziale Berufe, insbesondere Lehrer/innen, Sozialpädagog/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Erzieher/innen, Pädagogische Hochschule, Erwachsenenbildung, Schule ab SEK II

Signaturen: 4677018 (DVD), 5564331 (Online)

Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

Der Erstklässler Julian weiß, was er will: weiterhin die normale Volksschule besuchen. Nach ein paar Schnuppertagen in der Sonderschule sagt er, der Unterricht dort gehe ihm zu langsam voran. Die Entschiedenheit in seiner Stimme beeindruckt. Marius, der Zwillingsbruder, möchte vor allem wegen seiner Schulfreunde in der Volksschule bleiben.

 

Julian und Marius sind mit einer Zerebralparese auf die Welt gekommen – einer Bewegungsstörung. Sie sind auf den Rollstuhl angewiesen und benötigen Unterstützung bei vielen Alltagsverrichtungen. Ihre Eltern lassen ihnen intensive therapeutische Förderung zukommen. Die integrative Schulung der Zwillinge ist ihnen ein wichtiges Anliegen.

 

In seinem neuen Dokumentarfilm begleitet Dieter Gränicher Julian und Marius und ihre Bezugspersonen über eineinhalb Jahre hinweg im Primarschulhaus »Heubeeribüel« in Zürich. Lernfreude und Momente des Frusts, Übermut und das Erahnen von Grenzen wechseln sich ab. Die zwei Buben erzählen klug, pfiffig und reflektiert, wie es ihnen in der Schule ergeht.

 

Können die Zwillinge schulisch mithalten? Oder drohen sie den Anschluss zu verlieren, weil sie viel mehr Hindernisse überwinden müssen als ihre Kameraden? Kommt »eine andere Seite des Lebens« auf sie zu, wie Marius einmal nachdenklich sagt? Dieter Gränichers Film zeigt ruhig und differenziert, wie anspruchsvoll der lange Weg zur Inklusion ist.

 

Zitate:

 

„Jetzt fängt das Schulleben an. Jetzt kommt eine andere Seite des Lebens. Die Schule ist schön.“ Marius

 

„In der Sonderschule ist alles viel langsamer als in einer normalen Schule. Und auch entspannter. Eigentlich wie ein Kindergarten. Im Heubeeribüel (Regelklasse) gefällt es mir besser. Ich komme in ein gutes Tempo.“ Julian

 

Ich freute mich, als ich hörte, dass ich ein Kind mit einer Körperbehinderung in die Klasse integrieren kann. Das ist für mich eine spannende Herausforderung.“ Lehrerin

 

„Die Kinder haben Julian einfach als jemanden wahrgenommen, der im Rollstuhl sitzt. Sie merkten aber auch, dass gewisse Sachen anders sind. Er braucht Hilfe. Das war der Ansatz, dass Julian wie die anderen Kinder wahrgenommen und nicht schubladisiert wird.“ Lehrerin

 

„Das schulische Umfeld in der Regelklasse ist grossartig! Ich habe das Gefühl, dass wir uns jetzt keine Gedanken machen müssen, dass sie unterfordert wären oder nicht gut gefördert würden.“ Mutter

 

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Beschreibung

Julian und Marius sind körperlich behindert und benötigen Unterstützung bei vielen Alltagsverrichtungen. Jetzt werden sie in einem Zürcher Primarschulhaus integrativ unterrichtet. Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen? Ein berührendes Porträt zweier kleiner Kämpfer.