Eritrea Serving the truth DVD

Eritrea – Serving the truth
Porträt des ostafrikanischen Landes

ab 25,00 €
enthält 19% MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: sofort lieferbar

Ein Film von: Gerhard Faul, Produktion: Medienladen e.V. Nbg. 2012, 30 Min.
Einsatz: Schule, Aus- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung
Altersfreigabe: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

Sozialismus oder Militärdiktatur? Eritrea ist ein blinder Fleck auf der Karte der Weltöffentlichkeit. Die Regierung unter Präsident Afewerki isoliert das Land zunehmend. Nach dreißig Jahren Befreiungskampf und zwanzig Jahren Unabhängigkeit ist der Übergang zu einer Zivilgesellschaft noch nicht vollzogen. Als einzige Partei ist die regierende „Peoples Front for Democracy and Justice“ erlaubt. Westliche Journalisten werden nicht ins Land gelassen. Gerhard Faul reiste dennoch mit einem Touristenvisum ein und drehte diesen spannenden Dokumentarfilm. Dabei kam es zu zwei Zwischenfällen mit den Sicherheitsorganen.

 

Die Meinungen über Eritrea liegen weit auseinander. Franziska Ulm von Amnesty International berichtet im Film:
„Oppositionsparteien und Religionsgemeinschaften wie Zeugen Jehova sind verboten. Politische Gefangene werden in unterirdischen Zellen eingesperrt oder in Frachtcontainern in der Wüste.“

 

Alle Oberschüler müssen das Abitur im Militärlager Sawa ablegen. Anschließend folgt eine militärische Grundausbildung. Ismail Ahmedin ist Mitglied des Exilparlaments:
„Die Regierung transportiert die Schüler nach Sawa um sie ideologisch auf Linie zu bringen. Das Regime von Isayas Afewerki ist eine Militärdiktatur. Alle Entscheidungen trifft der Präsident.“

 

Zeitungen, Radios und Eri-TV unterliegen der Zensur durch das Informationsministerium. Kritik an Mißständen kommt in der Berichterstattung nicht vor. Ulrike Gruska von Reporter ohne Grenzen:
„In den letzten Jahren wurden 34 Journalisten verhaftet und mindestens vier Pressevertreter sind in der Haft gestorben.“

 

Botschafter Petros Tseggai:
„Die Regierung verbot private Zeitungen weil sie vom Ausland finanziert wurden. Solange kein Frieden mit Äthiopien herrscht, gilt der Ausnahmezustand. Es gibt keine politischen Gefangenen in Eritrea.“

 

Die UN schätzt ein Drittel der Bevölkerung Eritreas leidet unter Mangelernährung. Eine Hungersnot konnte der Autor im Dezember 2011 in Eritrea nicht feststellen. Mangel herrscht an Treibstoff und Kerosin zum Kochen. Vor den Ausgabestellen für Kerosin bilden sich lange Schlangen von Menschen mit Plastikkanistern.

 

Welche Lizenz benötigen Sie?

Auswahl aufheben
Art.-Nr.: 473 Ö Kategorie: Schlüsselworte: , , , ,
Beschreibung

Im ostafrikanischen Land Eritrea ist nach dreißig Jahren Befreiungskampf und zwanzig Jahren Unabhängigkeit der Übergang zu einer Zivilgesellschaft noch nicht vollzogen. Als einzige Partei ist die regierende „Peoples Front for Democracy and Justice“ erlaubt.